1&1 mit gutem Jahresauftakt 

  • Kundenverträge: + 90.000 auf 15,87 Mio.
  • Umsatz: + 4,6 % auf 1.021,0 Mio. EUR, Service-Umsatz mit 788,9 Mio. EUR auf Vorjahresniveau
  • EBITDA operativ: + 3,0 % auf 201,3 Mio. EUR
  • EBITDA insgesamt: – 2,7 % auf 182,1 Mio. EUR infolge gestiegener Anlaufkosten des Mobilfunknetzes
  • Prognose 2023 bestätigt

Montabaur, 10. Mai 2023 – Die 1&1 AG (ISIN DE 0005545503) konnte im ersten Quartal 2023 die Zahl ihrer Kundenverträge im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 90.000 auf 15,87 Mio. Verträge steigern. Das Wachstum basierte auf 120.000 neu gewonnenen Mobile Internet-Verträgen, deren Bestand sich zum Ende des ersten Quartals 2023 auf 11,80 Mio. belief, während die Zahl der Breitband-Anschlüsse im Vergleichszeitraum leicht um 30.000 auf 4,07 Mio. abnahm.

Der Umsatz wuchs im ersten Quartal 2023 um 4,6 % auf 1.021,0 Mio. EUR (Q1 2022: 975,9 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert aus gestiegenen Hardware-Umsätzen, während der Service-Umsatz mit 788,9 Mio. EUR das Vorjahresniveau erreichte (Q1 2022: 789,1 Mio. EUR).

Das EBITDA betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 182,1 Mio. EUR (Q1 2022: 187,1 Mio. EUR) und lag damit um 2,7 Prozent unter dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Während das EBITDA im operativen Segment Access erneut gesteigert werden konnte und sich auf 201,3 Mio. EUR (Q1 2022: 195,4 Mio. EUR) belief, erhöhten sich gleichzeitig die Anlaufkosten für den Bau des 1&1 Mobilfunknetzes planmäßig auf – 19,2 Mio. EUR (Q1 2022: – 8,3 Mio. EUR).

Das EBIT betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 133,4 Mio. EUR (Q1 2022: 146,8 Mio. EUR) und lag damit um 9,1 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das EBIT enthält nunmehr gestiegene Abschreibungen infolge des plangemäßen Beginns der Abschreibungen auf Investitionen für das 1&1 Mobilfunknetz (- 11,1 Mio. EUR). Diesen Abschreibungen sollen ab Q4 2023 Kosteneinsparungen bei Mobilfunk-Vorleistungen gegenüberstehen.

Das Ergebnis je Aktie (EPS) verringerte sich um 8,6 % auf 0,53 EUR (Q1 2022: 0,58 EUR), darin enthalten – 0,04 EUR für die vorgenannten Abschreibungen auf Investitionen in das 1&1 Mobilfunknetz.

 Ausblick 2023

Die Gesellschaft bestätigt ihre Prognose und erwartet 2023 unverändert ca. 500.000 neue Kundenverträge. Der Service-Umsatz soll um ca. 2 % auf ca. 3,23 Mrd. EUR (2022: 3,175 Mrd. EUR) steigen und das EBITDA bei ca. 655 Mio. EUR (2022: 693,3 Mio. EUR) liegen. Dazu soll das Segment Access mit einem EBITDA-Wachstum von ca. 4 % auf ca. 775 Mio. EUR (2022: 745,7 Mio. EUR) beitragen, während im Segment 1&1 Mobilfunknetz plangemäß ca. – 120 Mio. EUR (2022: – 52,4 Mio. EUR) Anlaufkosten für den Bau des Mobilfunknetzes erwartet werden. Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) soll bei rund 320 Mio. EUR (2022: rund 250 Mio. EUR) liegen.

Kennzahlen nach IFRS – Vergleich Q1 2022 vs. Q1 2023

in €m Q1 2022 Q1 2023 Veränderung
Umsatz
davon Service Umsatz
975,9
789,1
1.021,0
788,9
+4,6 %
0,0 %
EBITDA
davon Segment Access
davon Segment 1&1 Mobilfunknetz
187,1
195,4
-8,3
182,1
201,3
-19,2
-2,7 %
+3,0 %
EBIT
davon Segment Access
davon Segment 1&1 Mobilfunknetz
146,8
155,1
-8,3
133,4
163,7
-30,3
-9,1 %
+5,5 %
Gewinn je Aktie in € 0,58 0,53 -8,6 %
Kundenverträge in Mio. 15,49 15,87 +2,5 %

 

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